Projektwoche: Rendezvous mit dem Traumberuf
Die Projektwoche Rendezvous mit dem Traumberuf bietet Oberschülerinnen und Oberschülern der allgemeinbildenden Real- und Sprachengymnasien sowie der Klassischen Gymnasien bereits seit mehreren Jahren eine Orientierungshilfe für die spätere Berufswahl. An fünf Vormittagen erhalten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einen Einblick in verschiedene hochspezialisierte akademische Berufsfelder, die für individuelle Praktika nicht leicht zugänglich sind.
Die Organisation der Initiative liegt bei der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion in Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus den Bereichen Medizin, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Lehre.
Termin im Schuljahr 2025/2026
Die Projektwoche findet im Schuljahr 2025/2026 vom 23. bis 27. Februar 2026 statt und wird erstmals für weitere Schulen angeboten: alle Gymnasien, Wirtschaftsfachoberschulen (WFO), Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie (FOS).
Die Anmeldung erfolgt im Herbst 2025 über die jeweiligen Schulen.
Für wen?
Vorrangig für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen von Gymnasien, Wirtschaftsfachoberschulen (WFO) und Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie (FOS)
Traumberuf hautnah: Rückblick auf die Projektwoche im Herbst 2024
Mit der Initiative „Rendezvous mit dem Traumberuf“ setzt die Pädagogische Abteilung in der Deutschen Bildungsdirektion ein starkes Zeichen für die Berufsorientierung junger Menschen in Südtirol. Insgesamt
250 Schüler*innen aus Realgymnasien, Sprachgymnasien und Klassischen Gymnasien erhielten im Rahmen einer einwöchigen Projektveranstaltung einen praxisnahen Einblick in die moderne Arbeitswelt.
In einer Zeit rasanter Veränderungen am Arbeitsmarkt ist es wichtiger denn je, jungen Menschen Orientierung zu bieten und ihnen die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten nach der Matura aufzuzeigen. Ziel der Projektwoche war es daher, nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern auch Selbstvertrauen zu stärken und Jugendliche zu ermutigen, ihren individuellen Berufsweg aktiv zu gestalten.
Die Teilnehmer*innen setzten sich intensiv mit verschiedenen Fachbereichen auseinander:
- Medizin: Praxisübungen wie ein Basic-Life-Support-Kurs und Notfallsituationen sowie vertiefende Einblicke in Chirurgie, Psychiatrie und Dermatologie ermöglichten ein realistisches Bild vom Alltag in Gesundheitsberufen.
- Wirtschaft & Recht: Ein Highlight war der Besuch des Landesgerichts, wo Schüler*innen den Ablauf von Gerichtsverfahren hautnah miterleben konnten. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung der Genossenschaft Mila, mit Fokus auf betriebliche Abläufe und Management.
- Forschung & Lehre: Experimente in der Biochemie, Robotik-Workshops sowie Besuche bei Eurac und im NOI-Techpark zeigten, wie Innovation, Technik und Kreativität ineinandergreifen.
Die Rückmeldungen der Jugendlichen fielen durchwegs positiv aus. Viele berichteten, neue Interessen entdeckt und konkrete Vorstellungen für ihre berufliche Zukunft entwickelt zu haben. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Ich konnte mir nicht nur vorstellen, wie mein späterer Beruf aussehen könnte – ich durfte es selbst ausprobieren.“






