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Die curriculare Planung

Die curriculare Planung basiert auf den Rahmenrichtlinien, auf den Erfahrungen der Lehrpersonen sowie auf der Ausrichtung und Tradition der Schule. Daher sollten bei der Erarbeitung und Umsetzung des Schulcurriculums folgende Schritte beachtet werden:

Bestandsaufnahme

Die Arbeit am Curriculum sollte mit einer Bestandsaufnahme beginnen, bei der die bisher erarbeiteten und verwendeten Planungsgrundlagen Berücksichtigung finden, zum Beispiel für die Grund- und Mittelschule die Schulcurricula zu Leben in der Gemeinschaft und Kommunikations- und Informationstechnologie sowie für die Oberschule das Schulcurriculum für die Übergreifenden Kompetenzen und die fächerübergreifenden Lernangebote.

Kontrastierung

Im zweiten Schritt geht es darum, Übereinstimmungen, möglicherweise aber auch Unterschiede auch im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen zu den vorgegebenen Rahmenrichtlinien festzustellen und daraus Folgerungen für die curriculare Planung abzuleiten.  

Projektplanung

Für die Erarbeitung des Curriculums ist es sinnvoll, Ziele, Arbeitsschritte und Verantwortlichkeiten im Vorfeld zu planen und Vereinbarungen zum weiteren Vorgehen zu treffen, z. B. bei einem Pädagogischen Tag. Die Schulführungskraft übernimmt die Projektleitung und erstellt unter Einbezug des Koordinators/der Koordinatorin, von Lehrpersonen oder Gruppen, die Erfahrung mit Planung von Entwicklungen haben, den Gesamtprojektplan.

Erarbeitung

Im vierten Schritt führen Fachgruppen und Klassenräte die curriculare Planung in den fächerübergreifenden Lernbereichen und in den Fächern durch, bestimmen inhaltliche Schwerpunktsetzungen für die jeweilige Klassenstufe und legen eine zeitliche Struktur fest. Die Bildungsziele sind am Ende jeder Schulstufe zu erreichen. Fachgruppen und Klassenräte treffen auch Absprachen über methodische Vorgehensweisen.

Reflexion und Evaluation

In regelmäßigen Abständen wird die Umsetzung des Schulcurriculums reflektiert und es werden Anpassungen vorgenommen.  

Das Curriculum der Schule ist Teil des Dreijahresplans des Bildungsangebotes, wird in regelmäßigen Abständen evaluiert und auf der Homepage der Schule veröffentlicht.

Die Handreichung wurde von der Arbeitsgruppe bestehend aus Insp. Rosmarie Niedermair, Insp. Barbara Pobitzer, Silvia Kaser, Elisabeth Mairhofer und Karin Tanzer in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pädagogischen Abteilung Harald Angerer, Hanno Barth, Beatrix Christanell, Rosmarie de Monte Frick, Susanne Hellrigl, Christian Laner, Daniel Karl Mascher, Paolo Morandi, Verena Niederegger, Inge Niederfriniger, Brigitte Regele, Gudrun Schmid, Evi Schwienbacher, Dorothea Staffler, Dagmar Steurer und der Arbeitsgruppe „Schulen auf dem Weg zu einem Gesamtsprachencurriculum" unter der wissenschaftlichen Begleitung von Prof. Bettina Zurstrassen erarbeitet.

Bozen, August 2020

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