Die Sommerkurse der Sprachzentren starten
Die Sommerkurse für Italienisch und Deutsch werden von den Sprachenzentren in Zusammenarbeit mit Schulen im Lande organisiert
Die Sommerkurse für Schüler*innen mit Migrationsgeschichte, die die Sprachenzentren auch im heurigen Jahr wieder organisieren, sind mittlerweile fixer Bestandteil der Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit anderen Familiensprachen als den Landessprachen. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Inklusion im Südtiroler Bildungssystem.
Im heurigen Jahr finden zwischen 19. und 30. August 318 Kurse für 3.772 eingeschriebene Kinder und Jugendliche statt. Dafür wurden 153 Lehrpersonen von den Sprachenzentren engagiert. Die Kurse finden im ganzen Land in allen größeren Ortschaften statt.
Ziel der Sommerkurse ist es einerseits, jenen Schülern und Schülerinnen, die schon länger hierzulande eine Schule besuchen, eine Auffrischung ihrer Sprachenkenntnisse zu ermöglichen, weil sie in den Sommerferien oft kaum Gelegenheit haben, die Landessprachen zu praktizieren.
Anderseits sind die Sommerkurse von grundlegender Bedeutung für jene Schüler*innen, die im Sommer neu in Südtirol ankommen und sich darauf vorbereiten, ab 5. September die Schulen im Land zu besuchen.
SZ