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Sprachenzentren: Sommerkurse für Kinder mit Migrationsgeschichte

12.08.2025, 22:00

Vom 18. bis zum 29. August werden von den Sprachenzentren der Pädagogischen Abteilung in Zusammenarbeit mit den Schulen in Südtirol Sommerkurse für Italienisch und Deutsch organisiert

Heuer nehmen zwischen dem 18. und 29. August 3501 eingeschriebene Kinder und Jugendliche an 315 Kursen teil, dafür wurden insgesamt 157 Lehrerinnen und Lehrer von den Sprachenzentren beauftragt. (Foto: LPA/Laura Lovatel)
Heuer nehmen zwischen dem 18. und 29. August 3501 eingeschriebene Kinder und Jugendliche an 315 Kursen teil, dafür wurden insgesamt 157 Lehrerinnen und Lehrer von den Sprachenzentren beauftragt. (Foto: LPA/Laura Lovatel)

Die Sommerkurse für Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte sind abgeschlossen: Zwischen dem 18. und 29. August haben 2868 Kinder und Jugendliche die 316 Kurse besucht. Dafür wurden 158 Lehrpersonen von den Sprachenzentren beauftragt. Die Kurse wurden im ganzen Land in allen größeren Ortschaften ausgetragen. 

Diese Sommerkurse für Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte, von den Sprachenzentren der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion organisiert, sind mittlerweile fixer Bestandteil der Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit anderen Familiensprachen als den Landessprachen.

"Sprachen sind Schlüssel zur Teilhabe"

Ziel der Sommerkurse ist es einerseits, jenen Schülerinnen und Schülern, die schon länger in Südtirol eine Schule besuchen, eine Auffrischung ihrer Sprachenkenntnisse zu ermöglichen. Anderseits sind die Sommerkurse von grundlegender Bedeutung für all jene, die im Sommer neu in Südtirol ankommen und sich darauf vorbereiten, am 8. September eine Schule in Südtirol zu besuchen.

"Diese Kurse sind ein wertvoller und wichtiger Beitrag", erklärt Inge Niederfriniger, Koordinatorin der Sprachenzentren an der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion, "denn sie ermöglichen es Mädchen und Buben, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen oder sich einer neuen Sprache anzunähern, sodass sie gelassener ins neue Schuljahr starten können."

"Es ist ein Engagement, das wir jeden Sommer erneuern", betont Koordinatorin Niederfriniger, "denn wir glauben, dass das Erlernen von Sprachen der Schlüssel zur Teilhabe und zum Wachstum der gesamten Schulgemeinschaft ist."

"Diese Kurse sind immer ein großer organisatorischer und finanzieller Aufwand", unterstreicht Fabio Casati, Berater am Sprachenzentrum Bozen, "aber wenn wir sehen, mit welcher Freude die Kinder und Jugendlichen bei der Sache sind und mit welchem Engagement die Lehrpersonen sich einbringen, wissen wir, dass der Aufwand gut investiert ist."

red/mac

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