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Schulsozialarbeit - Prävention

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Eine inklusive Fachdidaktik hat auch die Stärkung der Lebenskompetenzen als Zielsetzung. Ergänzt wird dieser Ansatz durch spezifische Präventionsprojekte, die die Jugendlichen dabei unterstützen, Antworten auf ihre persönlichen Fragen und Entscheidungen zu ihrer beruflichen Zukunft zu treffen.

Die Säulen Prävention und Gesundheitsförderung haben im Unterstützungssystem der Berufsschulen eine lange Tradition. Die Themen und Schwerpunkte für Präventionsmaßnahmen werden in den Jahresprogrammen auf Schulebene festgelegt und leiten sich unter anderem aus folgenden Gegebenheiten und Erkenntnissen ab:

  • Beobachtung und Erfassung der Häufigkeit spezifischer Themen und individueller Problemlagen von Schülerinnen und Schülern und Dynamiken auf Klassenebene. Fachkräfte in der sozialpädagogischen Beratung bringen diese Themen in die Planung der Präventionsprojekte ein. (z.B. Mobbing, sexuelle Identität …)
  • Spezifische Präventionsprojekte, abgestimmt auf die Interessen und Ressourcen der Schülerinnen und Schüler, dem unterrichtenden Personal und den Fachkräften für Schulsozialarbeit (z.B. erlebnispädagogische Projekte, Theaterprojekte …)
  • Umsetzung von Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung zu Ursachen und Folgen von Risikoverhalten und Entwicklung von positiven Bewältigungsstrategien (z. B. Resilienzforschung …)
  • Diskussion aktueller gesellschaftspolitischer Phänomene, Erkennen von Manipulation und Vorurteilen, Prävention durch Bildung und Information, (z.B. interkulturelle Projekte …)
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Beispiele für Präventionsprojekte:
Erlebnispädagogische Projekte fördern durch erlebnisorientierte Aktivitäten soziale Kompetenzen, stärken das Selbstbewusstsein und verbessern die Teamfähigkeit der Schüler.

Sexualpädagogische Projekte fördern ein gesundes Verständnis von Sexualität und unterstützen Schülern, informierte Entscheidungen zu treffen.

Projekte zur Drogenprävention sensibilisieren die Schüler für die Gefahren des Drogenkonsums und fördern ein bewusstes, drogenfreies Leben.

Im Sozialtraining lernen die Jugendlichen durch strukturierte Rollenspiele, Verhaltensübungen und Trainingsrituale sowie soziale Regeln zusammenzuarbeiten, achtsam mit Gefühlen umzugehen, Probleme flexibel zu lösen und Empathie zu entwickeln.

Die Gesundheitsprävention in der Schulsozialarbeit vermittelt den Schülern gesundheitsbewusstes Verhalten, das ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden verbessert und langfristig gesunde Gewohnheiten fördert.

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