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Schwerpunkte des Kindergartensprengels Bozen

 Pädagogische Schwerpunkte

Die Kindergärten des Kindergartensprengels Bozen orientieren sich an:

  • den Rahmenrichtlinien für den Kindergarten in Südtirol,
  • dem Qualitätsrahmen für den Kindergarten und
  • dem Grundsatzdokument „Ganzheitliche Bildung im inklusiven Kindergarten“.

Diese drei Dokumente sind die Grundlage der pädagogischen Bildungsarbeit im Kindergarten.

Jeder Kindergarten hat den Auftrag pädagogische Schwerpunkte aufgrund dieser Referenzsysteme und unter Berücksichtigung der eigenen individuellen Situation vor Ort festzulegen, sich mit dem Kindergartensprengel abzustimmen und sich professionell weiterzuentwickeln.

Umgang mit individuellen Unterschieden und Inklusion

Im Kindergarten begegnen sich Kinder, welche eine große Vielfalt an Vorerfahrungen und familiären Hintergründen mit sich bringen. Unterschiedliche Identitätsmerkmale wie Herkunft, Kultur, Religion, Sprache, Geschlecht, Alter, Begabungen und Beeinträchtigungen sind eine Bereicherung für die Kindergartengemeinschaft und ermöglichen den Erwerb von Kompetenzen für das Leben in einer globalisierten Welt. Im Kindergarten wird jedes Kind wahrgenommen, respektiert und geschätzt. Dadurch erlebt es eine positive Lernatmosphäre, die es ihm ermöglicht individuelle Potenziale zu entfalten.

Sprachliche Bildung

Sprachliche Bildung wird als ganzheitlicher Prozess verstanden, der mit allen anderen Bildungsbereichen in Verbindung steht. Sprachliche Bildung erfolgt alltagsintegriert in einer sprachanregenden Lernumgebung und ist von Kommunikationsfreude und guter Interaktionsqualität geprägt. Durch die professionelle Begleitung der Pädagogische Fachkräfte werden die Kinder im Kindergartenalltag und in angeleiteten Bildungs- und Lerngelegenheiten in der Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen unterstützt.

Anregende Lernumgebung und Begleitung der Spielsituationen

Dem „Raum als ersten Erzieher“ kommt eine besondere Bedeutung im Bildungsgeschehen zu. Die Lernumgebung ist so gestaltet, dass den Kindern ein höchstmögliches Maß an selbständigem Lernen ermöglicht wird. Die Kinder finden Bildungs- und Lernanlässe, die sie zum selbständigen Erforschen und Erproben ermutigen. Gleichzeitig ist eine achtsame und professionelle Begleitung der Spielsituationen bedeutsam, um die Kinder darin zu unterstützen, ihren Interessen und Themen nachzukommen.

Sicherung von Bildungsqualität

Um im Kindergartenalltag freie und angeleitete Bildungs- und Lerngelegenheiten zu schaffen, ist es erforderlich, sich kontinuierlich im Team über Beobachtungen auszutauschen, Maßnahmen zu planen, zu reflektieren und das pädagogische Handeln darauf abzustimmen.

Bildungspartnerschaft Familie - Kindergarten

Die Zusammenarbeit zwischen Familien und Kindergarten soll zu einer lebendigen Bildungspartnerschaft führen. Ziel ist, einen offenen, gleichberechtigten Dialog mit den Familien zu pflegen, um das Kind in seiner Entwicklung und seinem Lernen bestmöglich zu begleiten. Der Kindergarten übernimmt in Abstimmung mit den Eltern Mitverantwortung für die Gesundheit, das Wohl und die Rechte des Kindes.


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