Musikschuldirektion Gadertal
Festa 50 agn Scora de musiga Val Badia
Aktuelle Mitteilungen:
Musikschuldirektion Gadertal: Schülerrangliste Schuljahr 2025/26
Die Ranglisten für Schülerinnen und Schüler der Musikschuldirektion Gadertal für das Schuljahr 2025/26 sind online abrufbar.
Freier Eintritt in die Südtiroler Landesmuseen
Ab September 2024 für alle Kindergartenkinder, Schüler und Begleitpersonen
Adresse und Bürozeiten
Musikschule Gadertal
Hauptsitz
Ninzstraße 9
39030 Stern - Abtei
Öffnungszeiten auf Anfrage
Routenplaner (externer Link)
Im Fokus
Kontakte
Raimondo Pitscheider
Direktor
Ninzstraße 9
39030 Stern
Rives Monica
Sekretariatsassistentin
Weitere Informationen zur Musikschule Gadertal
Die Musikschule Gadertal ist Anlaufpunkt und Kompetenzzentrum für die musikinteressierten Kinder und Jugendlichen des Gadertals. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten findet der Unterricht in drei Ortschaften statt. Die Schüler des oberen Gadertals erhalten ihren Unterricht im Mittelschulgebäude in Stern, die des unteren Gadertals im Musikschulgebäude in St.Vigil in Enneberg und für die ganz jungen Schüler der Gemeinden Wengen und St.Martin wird der Sing-, Klavier- und Blockflötenunterricht auch in der Mittelschule in St.Martin in Thurn angeboten. Damit der Lehrauftrag erfüllt werden kann, setzen sich zur Zeit 20 Lehrpersonen, eine Sekretariatsassistentin und Direktor Raimund Pitscheider kräftig ein. Zur Zeit besuchen über 400 Schüler:innen den Unterricht.
MUSIKSCHULE GADERTAL – Geschichte
Nach langwierigen Vorsprachen seitens des damaligen Präsidenten der „Uniun di Ladins Val Badia“ und Mittelschullehrers Dr. Lois Ellecosta, trafen sich am 29.11.1975 in der Musikschule Bruneck Frau Prof. Johanna Blum vom Südtiroler Kulturinstitut und die Herren Dr. Lois Ellecosta, Prof. Iarone Chizzali, Lehrer Ulrich Willeit und Kaplan Hochw. Iaco Ploner, um auch im Gadertal Musikkurse in die Wege zu leiten, wie solche bereits in vielen Ortschaften bestanden.
Am 23.1.1976 konnte man schließlich in St. Leonhard in Abtei mit den ersten Unterrichtsstunden starten: Es waren 71 musikbegabte Schüler, die in Blockflöte, Gitarre und Singen unterrichtet wurden.
Diese ersten Musikkurse wurden in Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Kulturinstitut und der Uniun di Ladins gestartet. Die Leitung wurde Dr. Lois Ellecosta anvertraut. Bald darauf wurden dann alle deutschen und ladinischen Musikschulen des Landes dem neu gegründeten „Institut für Musikerziehung in deutscher und ladinischer Sprache“ (LG. Nr. 25/1977) unterstellt.
Da in den ersten Jahren zwischen den weit verstreuten Ortschaften des Tales noch sehr wenige Schülertransporte und Busverbindungen bestanden, war man gezwungen, wollte man auch die entlegenen Ortschaften in diese wichtige Initiative einbinden, die Musiklehrer in die einzelnen Dörfer hinauszuschicken. So kam es, dass im Schuljahr 1981/82 271 Schüler an 9 verschiedenen Ortschaften von 19 Lehrern Musikunterricht erhielten. Auf lange Sicht war das natürlich eine unhaltbare Situation, war aber für den Aufbau einer Musikschule im Gadertal wesentlich.
Mit den Jahren war auch die Mobilität im Gadertal verbessert worden und man konnte problemlos der Schaffung von 3 Musikschulzentren zusteuern: Stern, St. Martin und St. Vigil, die unter dem neuen Musikleiter Raimund Pitscheider Ende der 80er Jahre geschaffen wurden, wobei besonders ein regerer musikalischer Austausch möglich war.
Während man in der ersten Zeit in den Schulen und Pfarrhäusern zu Gaste war, verbesserte sich in den letzten Jahren auch die Logistik zusehends: in St. Vigil erstellte die Gemeinde Enneberg ein schönes Gebäude eigens für den Musikunterricht, in Stern soll ein Teil des neuen Schulzentrums demnächst die Musikschule beherbergen.
Die Musikschule Gadertal gehört heute zur Landesdirektion “Deutsche und ladinische Musikschule“ und ist in der deutschen Bildungsdirektion des Landes Südtirol angesiedelt. Eine Konvention mit der Ladinischen Bildungsdirektion garantiert, dass die besonderen Bedürfnisse und Eigenheiten der Musikschule Gadertal, in der hauptsächlich auf Ladinisch unterrichtet wird, zum Schutz der ladinischen Sprachgruppe berücksichtigt werden.


