Besondere Leistungen bei Olympiaden: Ehrungen für Schülerinnen und Schüler
Die bestplatzierten Oberschülerinnen und Oberschüler der Mathematik-, Informatik-, Physik-, Chemie- und Philosophieolympiaden sind heute (3. Juni) im Kolpinghaus in Bozen ausgezeichnet worden.
Für ihre besonderen Leistungen sind heute (3. Juni) 46 talentierte Schülerinnen und Schüler aus zwölf deutschsprachigen Oberschulen geehrt worden. Im Rahmen eines Festaktes im Kolpinghaus in Bozen wurden ihnen Buchpreise und Urkunden überreicht.
Die 46 Oberschüler und Oberschülerinnen haben im Schuljahr 2023/2024 an den Schul-, Landes-, Regional- oder gesamtstaatlichen Wettbewerben der Mathematik-, Informatik-, Physik-, Chemie- und Philosophieolympiaden teilgenommen und dabei überdurchschnittliche Leistungen erbracht. Sie erreichten in den verschiedenen Wettbewerben entweder eine Platzierung unter den fünf Besten der deutschen Oberschulen oder erhielten mindestens 50 Prozent der höchsten Punktzahl. Dabei nahmen sie sowohl an Einzelwettbewerben als auch an Mannschafts- und Gruppenwettbewerben dieser Olympiaden teil.
Die Auszeichnungen
Gleich bei mehreren Wettbewerben der Informatik- und Mathematikolympiade hat David Mairhofer aus der 5. Klasse der Technologische Fachoberschule „Jakob Philipp Fallmerayer“ in Brixen, beeindruckt. Beim nationalen Wettbewerb der Olimpiadi di Informatica in Bergamo gewann er im Oktober eine Silbermedaille; Emil Bertrand Mair aus der 5. Klasse der Technologische Fachoberschule „Oskar von Miller” in Meran sicherte sich beim selben Wettbewerb eine Bronzemedaille.
Aus 214 Schulen in Italien stellten sich seit November 500 Mannschaften den vier anspruchsvollen Wettbewerben der Olimpiadi di Informatica a squadre. Beim Abschlusswettbewerb in Bologna schafften es David Mairhofer, Damian Mayr und Fabian Reifer aus der Technologische Fachoberschule in Brixen im Team mit Serafim Thaler aus dem Realgymnasium „Jakob Philipp Fallmerayer“ in Brixen auf den bemerkenswerten Platz 20.
Zum nationalen Wettbewerb der Mathematikolympiade in Cesenatico qualifizierten sich David Mairhofer aus der Technischen Fachoberschule „Jakob Philipp Fallmerayer“ in Brixen und Matthias Mair aus dem Realgymnasium „Nikolaus Cusanus“ Bruneck.
Über die deutschsprachigen Wettbewerbe der Philosophieolympiade qualifizierten sich Sabine Gasser aus dem des Sprachengymnasiums „Nikolaus Cusanus“ in Bruneck und Lea Pöll aus dem Sprachengymnasium in Meran zur Teilnahme am Bundeswettbewerb in Salzburg. Valerio Gabriele Osto aus dem Realgymnasium „Albert Einstein” in Meran und Alex Beato aus dem Klassischen Gymnasium „Walther von der Vogelweide" in Bozen schafften es bis zum nationalen Wettbewerb der „Fremdsprachigen Philosophieolympiade“ in Rom.
Talente und Begabungen entdecken und zur Entfaltung bringen
Die Koordinatorin der Begabungs- und Begabtenförderung der Pädagogischen Abteilung an der Deutschen Bildungsdirektion, Siglinde Doblander, freute sich gemeinsam mit den Fachlehrpersonen und den Direktorinnen und Direktoren an den Schulen über die guten Leistungen. „Die intensive Vorbereitung auf die Olympiaden erfordert Durchhaltevermögen, Disziplin und Selbstmotivation. Diese Fähigkeiten sind nicht nur für die Wettbewerbe, sondern auch für das gesamte Leben von unschätzbarem Wert“, unterstreicht Doblander. „Ein großer Dank für die Organisation der Wettbewerbe und für die gute Zusammenarbeit gebührt Daniel Soraruf, Landeskoordinator der Mathematikolympiade, Karl Lunger, Landeskoordinator der Informatikolympiade, Klaus Überbacher und Hans Baldauf, Landeskoordinatoren der Physikolympiade, Stefan Goller, Landeskoordinator der Philosophieolympiade und Roswitha Maurer, Landeskoordinatorin der Chemieolympiade.“
Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten heute die Schülerinnen und Schülern der Musikschule Bozen unter der Leitung von Hans Tutzer.
„Die Schulolympiaden sind eine hervorragende Gelegenheit, junge Talente zu fördern und die Neugierde für Wissen zu entfachen. Sie bieten eine Bühne, auf der eure Talente erstrahlen können. Es ist mir eine Ehre, heute die Besten der Besten auszuzeichnen, deren herausragende Leistungen nicht nur ihr Können, sondern auch ihre Begeisterung widerspiegeln”, so Bildungslandesrat Philipp Achammer, „Wir sind stolz auf euch”, betonte er. Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner bedankte sich bei allen Beteiligten für die hervorragende Arbeit – so auch bei der Koordinatorin der Begabungs- und Begabtenförderung: „Siglinde Doblander ist nicht nur Ideengeberin und Entwicklerin der Begabungs- und Begabtenfõrderung in Südtirol, sondern sie begegnet Schülerinnen und Schülern mit großem Respekt und aufrichtiger Wertschätzung“, unterstrich Falkensteiner. „Damit trägt sie zur fachlichen, aber im selben Maße auch zur persönlichen Entwicklung bei.“
Die Deutsche Bildungsdirektion kooperiert bei der Organisation der Schulolympiaden seit vielen Jahren mit der „Unione Matematica Italiana", dem „Comitato Olimpico delle Olimpiadi Italiane di Informatica", dem „Comitato Olimpico delle Olimpiadi di Fisica", dem Verein der Freunde der Österreichischen Chemieolympiade, dem Verein Philolympics Austria und der „Società Filosofica Italiana".















