Gemeinsam für die SchülerInnen: SchulsozialarbeiterInnen ziehen Bilanz
Die Mitarbeiter:innen der Schulsozialarbeit der berufsbildenden Schulen Südtirols trafen sich am Dienstag, dem 17.06.2025, im Pfarrheim in Bozen. Sie reflektierten das vergangene Schuljahr und erarbeiteten Themen zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit. Ein wichtiger Schritt für die Absicherung der Schulsozialarbeit ist bereits erfolgt. Die Stellen für Schulsozialarbeit wurden aus der wichtigen, aber auch prekären Projektfinanzierung durch den Europäischen Sozialfonds in den Stellenplan der Schulen überführt.
Schulsozialarbeit ist mittlerweile ein selbstverständlicher Bereich an den berufsbildenden Schulen geworden. Die Schule unterstützt mit ihrem Bildungsauftrag die Jugendlichen bereits auch in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Durch die Schulsozialarbeit stehen den Schulen nun auch spezialisierte Fachkräfte zur Verfügung, die ihre Expertise in den Bereichen Beratung und Prävention zum Wohl der Jugendlichen einbringen.
Im Rahmen des Treffens tauschten sich die Teilnehmenden über Präventionsprojekte und Workshops aus, die im vergangenen Schuljahr an den berufsbildenden Schulen durchgeführt wurden. Diese Maßnahmen haben nicht nur zur positiven Entwicklung der Schüler/-innen beigetragen, sondern auch das Vertrauen zwischen ihnen und den Schulsozialarbeiter/-innen gestärkt.
Neben dem Austausch über die Herausforderungen des vergangenen Schuljahres ging es auch darum, Themen, Vorschläge für Fortbildungen und Schwerpunkte für die Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit und die Professionalisierung der Mitarbeitenden zu erarbeiten.
Die Landesdirektion deutschsprachige Berufsbildung unterstützt ihrerseits die berufsbildenden Schulen bei der Qualitätsentwicklung. Durch gemeinsame Konzeptarbeit, Vernetzung und Austausch wird die Schulsozialarbeit inhaltlich abgesichert. Mit einem positiven Ausblick auf das kommende Schuljahr wurde die Sitzung beendet.